Der Zweitmarkt für Immobilienfonds
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REAL INVEST haben wir für Privatanleger sowie institutionelle Investoren entwickelt, die eine weitgehend inflationsgeschützte Kapitalanlage bei gleichzeitig hoher Risikostreuung sowie eine attraktive Verzinsung suchen.
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Der Handel am Zweitmarkt für geschlossene Fonds hat insgesamt über alle Fondsarten hinweg in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Nach Zahlen des Analysehauses Feri EuroRating Services wuchsen die gemeldeten sowie die geschätzten Umsätze mit Zweitmarktanteilen von rund 196 Millionen Euro im Jahr 2000 auf über eine Milliarde Euro im Rekordjahr 2007. Infolge der Wirtschaftskrise ging das Handelsvolumen dann zunächst wieder zurück. Im Jahr 2009 wurden geschätzte 365 Millionen Euro am Zweitmarkt umgesetzt, 2010 waren es fast identisch rund 367 Millionen Euro.
Den größten Anteil der gehandelten Fonds stellten 2010 geschlossene Immobilienfonds mit 48% und einem Zweitmarktumsatz von 176 Millionen Euro dar. Mit Beginn des Wirtschaftsaufschwungs in Deutschland im Verlauf des Jahres 2010 hat sich auch der Handel am Zweitmarkt für geschlossene Fonds wieder belebt. Der deutliche Umsatzanstieg mit Immobilienanteilen am Zweitmarkt im Jahr 2010 zeigt, dass die Käufer den Vorteil des Erwerbes von Zweitmarktimmobilien, die ihre Wirtschaftlichkeit bereits unter Beweis
gestellt haben, erkennen. So konnte zum Beispiel die Deutsche Zweitmarkt AG ihren Handel mit Immobilienbeteiligungen auf einen Anteil von 47,6% im Vergleich zum Vorjahr (18,8%) mehr als verdoppeln. Bei der Fondsbörse Deutschland liegt der Anteil des Handelsumsatzes für Immobilien in 2010 bei rund 69% mit einem Umsatz von rund 112 Millionen Euro. In 2009 stellte das Immobiliensegment hier noch 45% mit 38 Millionen Euro Umsatz dar.
DIE KURSE FÜR IMMOBILIENFONDS:
EINSTIEGSCHANCEN AM ZWEITMARKT
Die Kursspanne reicht je nach Fonds von unter 10% bis weit über 300%. Im Durchschnitt aller gehandelten Immobilienfonds sind zum Beispiel bei der Fondsbörse Deutschland die Kurse am Zweitmarkt im Schnitt von 72% im Jahr 2008 auf nur noch 55% im März 2011 zurückgegangen. Dieser Rückgang spiegelt jedoch nicht in erster Linie tatsächlich schlechtere Preise der gehandelten Fonds wider, denn gerade qualitativ hochwertige Fonds zeichnen sich auch in wirtschaftlichen Schwächephasen durch langfristige Mietverträge und damit durch eine stabile Einkommenssituation aus. Vielmehr hängen gerade die Durchschnittspreise stark von der Qualität der tatsächlich gehandelten Fonds ab. Entscheidend beim Ankauf von Fondsanteilen bleibt jedoch immer die individuelle Performance und Prognose des jeweiligen Fonds. Stimmen Substanzwert, Vermietung und Ertrag im Verhältnis zum Kaufpreis, dann lassen sich am Zweitmarkt ausgezeichnete Einstiegschancen nutzen.